Bibel im Gespräch

Wir hören, was sie uns zu sagen hat, tauchen ein, tauschen uns aus, diskutieren, was sie für uns bedeutet, und lassen uns stärken.
Diese Woche: Joh 10, 1-10, das Gleichnis vom Hirten und den Schafen. Seine Jünger haben es damals nicht verstanden. Nach dem Ostergeschehen haben wir es vielleicht leichter. Wirklich? Machen wir uns auf den Weg.
Herzliche Einladung zur gemeinsamen Spurensuche am Donnerstag, 23.4. wieder von 15.00 bis ca. 17.00 Uhr in den Kirchennahen Räumen.
Alexander Jürgens

@ Pfarramt

Erstkommunion 2026

Am Samstag, 18. April, feierten 32 Kinder aus St. Maria und 13 Kinder aus Hl. Geist um 10.30 Uhr in der Marienkirche ihre Erstkommunion. Am Sonntag, 19. April, feierten um 10.30 Uhr 23 Kinder aus St. Martin in der Basilika ihre Erstkommunion.

Es war ein schönes und gesegnetes Erstkommunionfest.

© Kiechle

Maiandacht im Grünen auf dem Kreuzberg

Maria Maienkönigin … Die alten Marienlieder für den Monat Mai verbinden Maria phantasiereich mit dem Frühling und damit mit der aufkeimenden Natur. Dahinter steckt das Bekenntnis, dass Maria mit der Geburt Jesu DAS Leben geboren hat. Neben dem Marienaltar in der Basilika, der frisch restauriert wurde, kann es keinen schöneren und natürlicheren Marienaltar im Mai geben kann als die Lourdesgrotte auf dem Kreuzberg mit der Gottesmutter im Zentrum, umgeben von grünenden Bäumen und blühenden Sträuchern. An allen Maisonntagen (außer Pfingstsonntag!) halten wir daher dort um 17 Uhr Maiandacht an der Lourdesgrotte auf dem Kreuzberg (bei Regen in der Friedhofskapelle). Gerne auch mit Ihnen! Bitte bringen Sie ein Gotteslob mit.

© Claudia Schlegel

Rückblick Coffee-Stop zugunsten von MISEREOR

Am Mittwoch vor dem Palmsonntag fand im Rahmen der MISEREOR-Woche die alljährliche Coffee-Stop-Aktion statt. Der stolze Erlös der Aktion von 637,76 € geht dieses Jahr nach Kamerun in Ausbildungsprojekte für junge Menschen. Dank 15 Kuchenbäckerinnen nutzten sehr viele den kleinen Stop vor Strobels Lädele um ein Zeichen der Solidarität zu setzen und sich bei fair gehandeltem Kaffee oder Tee etwas Gutes zu gönnen, so dass bereits um 11.30 Uhr alles verkauft war. Auch die vielen Handpalmen vom Arbeitskreis EineWelt waren schon früh vergriffen und brachten für das Schulprojekt in Indonesien, womit die Kirchengemeinde St. Martin die Franziskanerinnen in Reute unterstützt 1250,00 € an Spenden ein.
Allen, welche den Kuchen gebacken und an den Ständen bedient und verkauft haben, sei ebenso herzlich gedankt wie den vielen, welche beide Aktionen beim Besuch auf dem Wochenmarkt genutzt und unterstützt haben.

@ Pfarramt

Festgast am Blutfreitag

In diesem Jahr feiert den Blutfreitag unser Bischof Dr. Klaus Krämer mit uns. Er hält auch die Festpredigt am Abend von Christi Himmelfahrt. Dass er erst in seinem zweiten Amtsjahr nach Weingarten kommt, ist der Tatsache geschuldet, dass wir den Festgast sehr frühzeitig einladen und der Vorlauf für das letzte Jahr dafür zu knapp war. Sein Grußwort wie auch alle weiteren Informationen zum Blutfreitag finden Sie wieder im Festgruß, der ab sofort erhältlich ist, allerdings zunächst nur in den Pfarrbüros von St. Martin und St. Maria/Heilig Geist. Mit dem Preis von 2,00 Euro helfen Sie uns bei der Finanzierung des Blutfreitags, weshalb wir herzlich bitten, ihn als Original zu verwenden und ihn nicht zu kopieren oder abzufotografieren.

© Medienpool drs

Aus unserer Kirchengemeinde sind verstorben:

Helmut Dörfler, 71 Jahre; Eugen Schätzle, 93 Jahre; Karin Helfer, 65 Jahre; Theresia Steinhauser; 87 Jahre; Theresia Mauz, 99 Jahre; Franz Kapler, 87 Jahre; Elisabeth Albert, 90 Jahre;

Der Herr schenke ihnen das ewige Leben!

Vorankündigung: Kleidersammlung Aktion Hoffnung

In diesem Jahr findet wieder die Kleidersammlung der Aktion Hoffnung in unserer Seelsorgeeinheit statt.

Allerdings nicht wie bisher im März, sondern erst am Samstag, 20. Juni. Bitte merken Sie sich diesen Termin vor.

© aktion-hoffnung.org

Musik in der Basilika

Das neue Jahresprogramm der Musik in der Basilika für 2026 liegt am Schriftenstand für Interessierte zur Mitnahme auf. Das Programm ist auch hier auf der Homepage einsehbar.

© Flyer

Ein Platz für Kinder?

Links um die Ecke! Neue „Kinderecke“ in der Basilika

Nach der beendeten Renovation des Mittelschiffs haben wir Raum, am Marienaltar im linken Seitenschiff der Basilika eine „Kinderecke“ zu schaffen.

Mit Teppich, Tisch und Stühlchen und einer Auswahl an Büchern und geräuscharmen Spielsachen wollen wir einen einladenden Bereich schaffen, in dem Kinder und Eltern sich während des Gottesdienstes gut aufgehoben fühlen dürfen. Für größere Kinder wird es weiterhin das Angebot eines Ausmalbildes zum Sonntagsevangelium geben, das zu Beginn der Predigt von den Minis ausgeteilt wird. Damit wollen wir signalisieren: Kinder, ihr seid uns wichtig! Wir freuen uns, wenn ihr im Gottesdienst dabei seid.

@ Pfarramt

Eucharistische Anbetung in St. Martin

Mit Beginn der Sommerferien wird in St. Martin die Messe am Dienstagabend entfallen, da die Gottesdienstordnung für alle drei Gemeinden neu geregelt werden muss. Pater Michael verlässt uns im September und dann ist nur noch Pfr. Schmid da für das Feiern der Hl. Messe. Am Dienstag war bisher Eucharistische Anbetung nach der Hl. Messe. Diese würde also künftig entfallen. Ab Dienstag, 29.07. soll es aber ein Angebot zur Anbetung geben, wie gewohnt wöchentlich dienstags um 18.30 Uhr in der Marienkapelle, eingebettet in Impulse aus der Vesper und dem Komplet mit VIEL Zeit zur Anbetung.

Herzlich willkommen zum Innehalten beim Herrn.

Alexander Jürgens

© Kiechle

Mobilitätsbefragung

Im Rahmen der Zielsetzung »Schöpfungsfreundliche Kirche« findet vom 1. bis 31. Mai die »Mobilitätsbefragung 2025« an zahlreichen Wallfahrtsorten und Tagungshäusern der Diözese Rottenburg-Stuttgart statt. Die Befragungsdaten werden genutzt, um an Lösungen für eine nachhaltige An- und Abreise der Besucher:innen zu den Wallfahrtsorten und Tagungshäusern arbeiten zu können. Die Befragung findet statt in Kooperation zwischen der Universität Konstanz, der Hauptabteilung Pastorale Konzeption, den Tagungshäusern und dem K-Punkt Ländliche Entwicklung.

Wenn Sie im Mai in der Basilika die Fragebögen und die Abstimmungsbox sehen, nehmen Sie doch sehr gerne teil. Die Befragung erfolgt mittels Fragebögen auf Papier und ist anonym. Das Team der Uni Konstanz ist für Rückfragen und weitere Auskünfte unter mobilitaet-drs@uni-konstanz.de erreichbar.

© Uni Konstanz

Gemeindeversammlung Altarraumgestaltung

Nach Abschluss der im Rahmen des Jubiläumsprogramms erfolgten Ausstellung der prämierten Skizzen aus dem diözesanen Ideenwettbewerb zur Altarraumgestaltung der Basilika vom 28. Juni bis 6. Oktober fand am Mittwoch, 9. Oktober, um 19.30 Uhr in der Basilika eine Gemeindeversammlung dazu statt.

Sie gab Information über den tatsächlichen Sachstand.

Sachstand Altarraumgestaltung Basilika

Im Juli 2021 startete die bis Ende 2027 laufende Innensanierung der Basilika durch Vermögen und Bau Amt Ravensburg, deren Vorplanung bereits im Juli 2018 begann – auch mit dem Zugehen auf die Kirchengemeinde St. Martin, Wünsche die Haustechnik und den Altarraum betreffend einzubringen.

Eine Klausurtagung des Kirchengemeinderats (KGR) am 16./17. November 2018 im Kloster Roggenburg nahm die Fragestellung auf. Im Rahmen einer Gemeindeversammlung am 20. Januar 2019 wurde das Ergebnis vorgestellt, das auf positive Resonanz stieß.
Es entspricht nach wie vor dem aktuellen Planungsstand mit folgenden Eckdaten:

  •  Der Lettner (das große barocke Chorgitter derzeit vor dem Hochaltar stehend) soll ein Joch nach vorne versetzt werden und das Chorgestühl abrunden. Zugleich entsteht durch die Versetzung einerseits ein größerer liturgischer Ort im Hochaltarbereich, andererseits gewinnt der Hochaltar wie das Chorgitter an Wirkung.
  • Der jetzige Heilig-Blut-Altar von 1931 bleibt an seinem Standort und soll/kann auch in seiner Gestalt erhalten bleiben.
  • Der Kuppelraum, der stets frei war, soll frei bleiben (keine Altarinsel).
  •  Neugestaltung von Ambo, Sedilien und Kommunionbank.
  • Stufenanlage ist unbefriedigend (uneinheitlich und Stolperfalle).

In der Sitzung am 28. März 2019, wurden mit dem Bischöflichen Bauamt, die Lösungsansätze einer „Podestlösung“ für Ambo und Sedilien wie sie in der Gemeindeversammlung vorgestellt wurden, erörtert. Dabei regte der Leiter des Bischöflichen Bauamts erstmals an, sich dem Thema Altarraumgestaltung auch offener und grundsätzlicher zu nähern.

Ein erster und wichtiger Schritt dazu sollte eine Exkursion nach St. Gallen und Innsbruck sein, um dortige Altarraumlösungen kennen zu lernen und im Gespräch mit den Verantwortlichen hilfreiche Erkenntnisse zu gewinnen. Diese Exkursion war bewusst als Gemeindefahrt geplant, um alle Interessierte von Anfang an mitzunehmen. Die Pandemie ab März 2020 machte diese Fahrt unmöglich. Um aber am Thema zu bleiben, entschloss sich der KGR im November 2021 zu einer internen Exkursion nach Zwiefalten, um in einem vergleichbar großen, ebenso bedeutenden barocken Kirchenraum deren neue Altarlösung kennenzulernen. Lohnenswert erwies sich diese Fahrt vor allem darin, dass sich für die Lautsprecher- und Beschallungsproblematik der Basilika eine Lösung eröffnete.

Da die Innensanierung im Zeitplan gut voranschritt und die Gerüststellung auch den Ausbau der Seitenbänke erforderte, musste in den Jahren 2019 bis 2021 zunächst dieses Thema beraten und entschieden werden. Am 10. November 2019 erfolgte auch hierüber eine Gemeindeversammlung und anschließend am 11. Januar 2020 der Beschluss im KGR, die Seitenbänke nicht mehr einzubauen, um dadurch den barocken Raumeindruck wieder herzustellen. Andererseits sollten die Seitenbänke nachhaltig und ressourcenschonend insofern erhalten bleiben, als sie zu mobilen Bänken umgebaut werden, die je nach Bedarf im ganzen Kirchenraum Verwendung finden können.

Der Fortschritt der Innensanierung und die Vorplanungen zum Jubiläum 300 Jahre Basilika nahm der KGR am 2. März 2023 nach eingehender Beratung zum Anlass, auf Vorschlag des Bischöflichen Bauamtes, einen Ideenwettbewerb auszuloben, um in der Frage des Altarraums weiter zu kommen. Gründe für diesen Weg waren:

  • Sowohl der Neubau der Basilika 1717-1724 wie die Errichtung der Altarraumgestaltung von 1931 war ebenfalls offen, kreativ, mutig
  • Die umfassende Innensanierung der Basilika, die auf die nächsten 50 bis 100 Jahre zielt, ist der Anlass und er verlangt eine grundsätzliche, offene Fragestellung („Kairos“)
  • Ausdruck einer lebendigen und heutigen Kirche(ngemeinde) unter Einbeziehung liturgischer und theologischer Aspekte im Licht des 2. Vatikanums
  • Zeitgenossenschaft von Kirche und Kunst heute
  • Präsentation der Heilig-Blut-Reliquie und adäquate Verehrungsform zu überdenken
    wie schon 1994 in der Festschrift 900 Jahre Heilig-Blut-Verehrung (Bd 1, S. 541-552) angeregt

Der Weg des Ideenwettbewerbs schien dazu sehr geeignet:

  • Er liefert keine fertig ausgeführten Entwürfe, sondern erste Ideen und Skizzen.
  • Ausgangspunkt nicht Endpunkt für die Entwicklung einer Variante zum Bestand.
  • Im Unterschied zum Künstlerwettbewerb ist ein Ideenwettbewerb unverbindlich und in sich abgeschlossen.
  • Finanziell überschaubar: 18.000,- Euro Kosten für die Kirchengemeinde und 18.000,- Euro übernimmt die Diözese.
  • 26 Künstlerarbeiten wie abschließendes Preisgericht am 21. Juni 2024 liefern eine qualitative Basis
  •  Teilnehmer des Preisgerichts:
    • Kunstkommission der Diözese unter Leitung von Domkapitular Dr. Klaus Krämer
    • Leitung Bischöfliches Bauamt
    • KGR St. Martin
    • Vertreter Vermögen und Bau Amt Ravensburg
    • Denkmalpflege RP Tübingen
    • OB Stadt Weingarten

Ziele die prämierten Ideen-Entwürfe im Rahmen des Jubiläumprogramms zu zeigen, waren:

  • Bewusste Einbeziehung der breiten Öffentlichkeit: Transparenz
  • Bewusste Auseinandersetzung mit neuen Ideen.

Das Instrument der Gemeindeversammlung wie sie die Ordnung für Kirchengemeinden vorsieht, wird in unserer Kirchengemeinde bewusst gepflegt als Instrument für Resonanz und war stets Ausgangspunkt für Entscheidungen und weitere Schritte durch den KGR.
So gab es bereits 2016 zur Marienkapelle, 2019 zu den Seitenbänken, 2021 zur Bildung der Seelsorgeeinheit Weingarten Gemeindeversammlungen wie nun am 9. Oktober 2024 zur Altarraumgestaltung.

Die dort eingegangenen Rückmeldungen werden in diesem Sinne ernst genommen und fließen in die weitere Beratung des KGR ein. Die in diesem Zusammenhang stattgefundenen Kampagnen mit Unterstellungen und Verunglimpfungen von Ehren- und Hauptamtlichen waren und sind weder der Sache dienlich noch im Stil hinnehmbar. Dialog in und außerhalb der Kirche, will er beispielhaft sein, sieht anders aus.

Fazit und Ausblick
Für den KGR St. Martin gilt weiterhin der eingangs skizzierte Sachstand von 2019. Dieser wurde zu keinem Zeitpunkt und in keiner Sitzung aufgegeben. Allerdings folgte das Gremium dem Vorschlag durch das Bischöfliche Bauamt, vor allem durch das Instrument des Ideenwettbewerbs, einer Öffnung und Weitung der Fragestellung durch alternative Vorentwürfe, welcher der Basilika als herausragender liturgischer Ort in der Spannung von Tradition und Gegenwart wie von seiner kunsthistorischen Bedeutung zukommt.

Der KGR wird zum Ende dieses Jahres und seiner Amtszeit ein Resümee erarbeiten und dieses an den KGR übergeben, der am 25. März 2025 in unserer Diözese neu gewählt wird. An diesem Gremium wird es dann sein, zu entscheiden, ob parallel zu dem 2019 eingeschlagenen Weg der Ergänzung des bestehenden Altarraums mit dem Heilig-Blut-Altar weitere Varianten noch verfolgt werden.

Dabei muss auch der Zeitplan für die beiden letzten anstehenden Bauabschnitte berücksichtigt werden:
BA 3 (Kuppelraum und Chorgestühl): Oktober 2024 bis Mai 2026
BA 4 (Hochaltar und Krummer Gang): Juni 2026 – November 2027.

Auf jeden Fall wird auch der nächste KGR über die weitere Vorgehensweise die Gemeinde und interessierte Öffentlichkeit umfassend informieren – auch im Rahmen einer Gemeindeversammlung.

Weingarten, 9. Oktober 2024
Für den Kirchengemeinderat St. Martin

Ekkehard Schmid Wolfgang Reck
Pfarrer Gewählter Vorsitzender

Schwester Fructuosa Gerstmayer

Wie ein kleines Geburtstagsgeschenk ist die Stele gedacht, die am Sonntag, 4 Februar, zum 126. Geburtstag von Schwester Fructuosa Gerstmayer in der Basilia, wo sie getauft wurde, aufgestellt wurde. Am 4. Februar 1898 in Weingarten geboren war Maria Gerstmayer mit 24 Jahren bei den Missionsbenediktinerinnen in Tutzing eingetreten und „mit Lust und Freude“ und „auf Lebenszeit“ nach Korea versetzt worden. An ihr bewegendes Leben für die Armen, vor allem aber über das Leiden wie über das Glaubenszeugnis, welches diese Ordensleute dann dort ab 1945 in den kommunistischen Internierungslagern ertrugen und bezeugten und für die inzwischen ein Seligsprechungsprozess läuft, soll die Stele erinnern. Dort findet sich auch der Flyer, den Reinhard Schoch vom Arbeitskreis Mission/EineWelt über ihr Leben zusammengestellt hat.  Eine ausführliche Lebensbeschreibung von ihr ist in der Homepage eingestellt.

© Pfarramt

Wer war Sr. Fructuosa? 

Maria Gerstmayer wurde am 04. Februar 1898 in Weingarten geboren. Sie hatte zehn Geschwister und schon früh den Wunsch, in ein Kloster einzutreten. Am 02. Februar 1923 feierte sie ihre Profess bei den Missionsbenediktinerinnen von Tutzing. Als ausgebildete Krankenschwester kam sie 1926 ins Krankenhaus Maria Hilf nach Wonsan in Nordkorea. Über 20 Jahre wirkte sie dort segensreich. Als die Kommunisten die Macht übernahmen, kam Sr. Fructuosa mit anderen Schwestern und Mönchen der Abtei Tokwon ins Konzentrationslager Oksadok, wo sie durch Folterung, Terror, Leid und Hunger am 16. September 1952 starb. Die Märtyrer von Tokwon umfassten 36 Mönche und drei Nonnen. Am 10. Mai 2007 wurde in der Abtei Waegwan der Seligsprechungsprozess eröffnet. Das Kloster Waegwan ist das größte Kloster der Benediktinerkongregation von St. Ottilien und ist mit über 140 Angehörigen die größte Benediktinergemeinschaft in Asien. 

Wie ein kleines Geburtstagsgeschenk ist nun die Stele gedacht, die am Sonntag, 4. Februar 2024, zum 126. Geburtstag von Schwester Fructuosa Gerstmayer in der Basilika, wo sie getauft wurde, aufgestellt wurde. Den dort ausgelegten Flyer, den Reinhard Schoch vom Arbeitskreis Mission/EineWelt über ihr Leben zusammengestellt hat, steht hier zum Download bereit, ebenso eine ausführliche Lebensbeschreibung von ihr.

Weitere Informationen:

Die Märtyrer von Tokwon
Glaubenszeugen in Korea 1950-1952
von Johannes Mahr
ISBN978-3-8306-7508-2

Seligsprechungsprozess Erzabtei St. Ottilien

Kirchenbank mal anders oder neue Sicht- und Sitzweisen

Der Kirchengemeinderat hat Anfang des Jahres darüber nachgedacht, was mit den ausgebauten Seitenbänken – die nicht aus Denkmalschutzgründen eingelagert werden müssen – geschehen soll. Es war klar, dass eine nachhaltige Lösung her muss: Nachhaltig im Sinne einer Weiternutzung des vorhandenen Materials sowie eines finanzbewussten Mitteleinsatzes. Außerdem auch im Hinblick auf ein Nutzungskonzept, das viel Spielraum für eine flexible, offene und vielfältige Verwendung der neuen Bänke bieten soll.


Aus dem abgeschliffenen und aufbereiteten alten Kirchenbankholz wurden von einer beauftragten Schreinerei bereits einige Hockerbank-Prototypen mit einer Länge von 1,80 m angefertigt. Auf ihnen kann bequem Platz genommen werden. Sie sind ohne Rückenlehne, was ihren Einsatz umso unkomplizierter macht. Sie können problemlos frontal zu den zahlreichen Seitenaltären gestellt werden oder auch bei großen Feierlichkeiten die Bestuhlung im Kuppelraum oder Chorraum ergänzen. Filzkissen, wie in der Marienkapelle, polstern die Sitzplatzauflage etwas auf. Die Bänke können aufgrund des relativ hohen Fertigungspreises pro Bank nicht auf einmal produziert werden.

Mit einer Spende für eine ganze Bank von 1.000 Euro kann zum Beispiel die Produktion von insgesamt 50 geplanten Bänken erheblich angekurbelt werden – oder auch für einen gespendeten Sitzplatz einer Vierer-Bank in Höhe von 250 Euro.

Jede Spende ist willkommen! Am Opferstock im Eingangsbereich der Basilika ist ein entsprechender Hinweis angebracht. Hier kann direkt gespendet und als Dank eine Postkarte mit einem Wettersegen mitgenommen werden. Spenden sind auch über diese Bankverbindung möglich:
Katholische Gesamtkirchenpflege St. Martin Weingarten
Verwendungszweck: „Kirchenbänke
IBAN: DE94 6505 0110 0086 5026 01
BIC: SOLADES1RVB
Kreissparkasse Ravensburg
Bitte geben Sie Ihre Adresse mit an!

Wir informieren hier über den Fortgang der Bankproduktion und sagen ein herzliches „Vergelt’s Gott!

Text und Foto: Homepage-Team

© Andreas Schwab