en contacto - Eine Welt Projekte
Der berühmte Blick über den Kirchturm hinaus ist in unserer Seelsorgeeinheit nicht nur durch den Arbeitskreis Eine Welt/Mission und den Partnerschaftsgruppe „en contacto“ mit Cochabamba in Bolivien gegeben, sondern auch durch eine international gewordene Stadtgesellschaft.

Große Freude über Lebensmittelspende
Die Lebensverhältnisse in Bolivien sind gerade sehr schwierig. Von unserer Partnergemeinde Cruz Gloriosa wissen wir, dass die Preise enorm steigen und das Nötigste zum Leben teils unerschwinglich ist. Durch Aktionen von en contacto und durch Ihre Spenden konnten wir unseren Partnern einen Betrag für Lebensmittel zukommen lassen. Hier kommt ein Dankesschreiben:
Hermana Maria Luisa hat zusammen mit Luis und Fabiola und dem KGR 80 Lebensmittelpakete mit Reis, Nudeln, Zucker, Eier und Öl verteilt. Davor gab es einen DANKE-Gottesdienst. „Es gab Mütter, die vor Dankbarkeit geweint haben. Die Situation ist sehr angespannt. Benzin ist noch immer sehr knapp und dadurch wird alles sehr teuer“. Maria Luisa meinte, dass es sehr traurig ist auf den Markt zu gehen, weil alle nur das aller- allerbilligste suchen…Innereien, Knochen, etc.
„Die Spende hat vielen Familien sehr geholfen. Vielen, vielen Dank nach Deutschland für diese große Solidarität und Unterstützung“
schreibt sie weiter.
„Im Danke-Gottesdienst wurde für alle Spender*innen gebetet.“
Falls Sie ebenfalls unsere Partnergemeinde unterstützen wollen, freuen wir uns über Ihre Spende!
Katholische Gesamtkirchenpflege Weingarten
Stichwort: Cruz Gloriosa, Bolivien
Kreissparkasse Ravensburg: IBAN: DE94 6505 0110 0086 5026 01
Für den Ausschuss en contacto: Marianne Doser
Abschied von Jhael
Jhael kommt aus unserer Partnergemeinde Cruz Gloriosa in Bolivien und sie verbrachte ein FSJ (Freies Soziales Jahr) bei uns in Weingarten, St. Maria. Dieses Jahr hat die Partnerschaft mit Cruz Gloriosa belebt, Jhael hat ihr ein Gesicht gegeben. In einem feierlichen Gottesdienst mit der Musikgruppe Mirjam feierten wir Abschied. In dem Lied zum Friedensgruß wurde eine zentrale Botschaft gesungen, auf deutsch und auf spanisch und der Friedensgruß weitergegeben. „Somos extranjeros …“ „Jeder ist ein Fremder in einem anderen Land, schenk ihm deine Freundschaft, reich ihm deine Hand.“
Alle Stationen, die in ihrem Aufenthalt über das Jahr wichtig waren, wurden beleuchtet. 
Die Kinder des Corbellini Kindergartens und ihre Erzieherinnen überraschten Jhael mit einem Lied vom Regenbogen mit Sonne, Wind, Wolke, Ähre und vielen bunten Tüchern. Jhael arbeitete in ihrem FSJ engagiert im Corbellini Kindergarten mit. Einrichtungsleitung Elena Jundt und Gaby Brunnbauer bedankten sich bei ihr für ihre zuverlässige, liebevolle Art und ihre Mitarbeit. Zur Erinnerung überreichten sie eine Kerze mit Regenbogen und der Unterschrift aller Kinder. Jhael war sehr gerührt. Sie bedankte sich für das Jahr, das sie hier sein durfte und bei allen, die sie das Jahr über begleiteten. Sie bedankte sich bei den Gastfamilien, in welchen sie das Leben in Deutschland hautnah kennenlernen konnte. Natürlich schloss sie die Kinder in ihr Herz und schätzte die Erzieherinnen, die sie in ihrer Arbeit unterstützten. Toll war der Kontakt zu ihrer Mentorin, die immer für sie ansprechbar war. Jhael wird zu Hause berichten und mit uns in Kontakt „en contacto“ bleiben.
Als Gruppe „en contacto“ waren wir dankbar und auch stolz darauf, dies ermöglicht zu haben, denn Jhael geht als Brückenbauerin nach Bolivien zurück. Von unserer Seite ging auch ein Dank an alle Beteiligten und jeder erhielt eine Sonnenblume als Anerkennung. Als alle im Altarraum versammelt waren, entließ uns Pfarrer Schmid mit dem Segen. Der Gottesdienst endete mit dem Lied: „Santa Maira del Camino – Maria, geh mit uns“ gesungen und gespielt von der Gruppe Mirjam unter der Leitung von Konrad Wolf.
Ich danke Ihnen im Namen der Kinder
Die Leiterin unseres Hausaufgabenprojekts Pinami Chico, Schwester Maria Luisa, hat uns einen mutmachenden Brief geschickt.
Sie beschreibt auf beeindruckende Weise, wie das von uns begleitete Gemeinschaftsprogramm Pinami Chico das Leben der Kinder und Familien verändert.
Liebe En Contacto Brüder und Schwestern,
ich möchte Ihnen gerne einige Aspekte mitteilen, die für die gegenseitige Bereicherung der Kinder, Jugendlichen und Heranwachsenden des Gemeinschaftsprogramms Piñami Chico wichtig sind.
Wir sind sehr dankbar für die Solidarität und die Unterstützung durch die Freiwilligen aus Deutschland. Es ist schön zu sehen, dass die Kinder nicht nur bei den Aktivitäten in der Schule und bei den Hausaufgaben unterstützt werden, sondern die Kinder helfen den Freiwilligen bei ihren Entscheidungen, auch in persönlichen Dingen der Freiwilligen. Die Kinder stellen ihnen Fragen, denn sie sind ihnen sehr lieb, wie ihre älteren Schwestern. Sie sind wie ein Teil ihrer Familie, die ihre Herzen stehlen, und deshalb haben sie sie bei ihren Namen Camila, Marie und Silke genannt.
Eine der Aktivitäten, die wir fördern wollen, ist Sport und Kunst, um die Kreativität zu fördern. Spiel, emotionale und affektive Entwicklung werden als Dinge für Schwule und Lesben verstanden. Kinder und Jugendliche übernehmen zu Hause die Verantwortung von Erwachsenen, sie haben keine Zeit zum Spielen, selbst ihre Eltern sehen es als etwas Schlechtes und Faules an. In der Schule haben sie 10 Minuten Freizeit, die sich in einen Wettlauf um Süßigkeiten für Kalorien verwandelt.
Silke hat zu Spiel und Sport beigetragen. Die Kinder waren glücklich und wollten nicht nach Hause gehen, was auch zu besseren schulischen Leistungen beitrug. Die Umgebung der Schulbetreuung wird zu einem sehr vertrauten Ort für die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Ich schreibe Ihnen, damit diese Realität berücksichtigt wird, wenn es deutsche Freiwillige gibt.
Ich danke Ihnen im Namen der Kinder, Jugendlichen und ihrer Familien, die nicht nur finanziell dazu beitragen, sondern vor allem, dass sie glückliche Menschen werden, mit Werten, die ihr Leben gut machen, mit Zielen und Träumen, die die Realität ihrer Familien verbessern. Die Kinder verabschiedeten sich von Marie, Camila und Silke. „Ich werde euch wiedersehen, wenn ich älter bin, und ich werde wieder ein glücklicher und besserer Mensch sein“.
Wir freuen uns über diese Nachricht, die uns bestärkt in unserer Unterstützung nicht nachzulassen.
Herzlich willkommen Jhael
Ein großes Empfangskomitee erwartete unsere Reverse Freiwillige Jhael aus Bolivien. Mit Fähnchen und Willkommensplakat gab es eine herzliche Begrüßung. Der Arbeitskreis „en contacto“ unserer Seelsorgeinheit pflegt seit 13 Jahren eine Partnerschaft mit Cochabamba in Bolivien. Wir konnten die Voraussetzungen erfüllen und eine Reverse Freiwillige zu uns in die Gemeinde einladen. Der dortige Kirchengemeinderat wählte eine interessierte Person aus, die ein Jahr in Deutschland, bei uns, leben und arbeiten will. Im Vorfeld gingen ihre Vorbereitung bereits in Bolivien los mit Sprachkurs, Visum organisieren usw.
Dankbar sind wir dem Corbellini Kindergarten bei dem Jhael arbeiten darf und der sich auf einen Austausch mit den Kindern freut. Hier sorgt eine Mentorin für gute Einarbeitung. Des Weiteren nehmen über das Jahr drei Gastfamilien Jhael auf und eine Mentorin vernetzt und kümmert sich auch hier um den Austausch. Für einen weiteren Deutschkurs ist schon gesorgt.
„Mein Name ist Jhael, ich bin 26 Jahre alt und komme aus Cochabamba, Bolivien. Zuallererst möchte ich Gott und euch allen dafür danken, dass ihr mir diese großartige Chance gegeben habt. Ich will und werde mein Bestes geben, vor allem beim Erlernen der Sprache. Ich freue mich sehr, hier zu sein. Meine Heimat zu verlassen, war die erste Herausforderung, die ich zu bewältigen hatte, aber dank euch allen, euren guten Wünschen und dem Empfang, den ihr mir bereitet habt, fühle ich mich sehr glücklich. Ich weiß, dass ich hier leben und viele Dinge lernen werde, die mir helfen und mich auf meinem Weg begleiten und mir helfen werden, als Person zu wachsen. Meine besten Wünsche und möge Gott Sie alle immer segnen. Ich danke Ihnen sehr!“
Wir freuen uns alle auf das gegenseitige Kennenlernen: Deutschland – Bolivien!
In der Pfarrgemeinde Cruz Gloriosa unterstützen wir seit Jahren den Mittagstisch und die Hausaufgaben Betreuung von bedürftigen Kindern.
Nur durch Ihre Spenden ermöglicht sich diese zuverlässige und liebevolle Betreuung.
Katholische Gesamtkirchenpflege Weingarten
Stichwort: Cruz Gloriosa, Bolivien
Kreissparkasse Ravensburg
IBAN: DE94 6505 0110 0086 5026 01
Vergelt’s Gott für Ihre Unterstützung!
Arbeitskreis Eine Welt
Der Ausschuss Eine Welt setzt sich für globale Gerechtigkeit und Klimaschutz ein und für eine Sensibilisierung hinsichtlich der Auswirkungen unseres westlichen Lebensstils auf die Lebenswirklichkeit unserer Mitmenschen in den ärmeren Teilen dieser Welt.
Aktuell unterstützen wir zwei Projekte durch unsere Aktionen: Zum einen Vamos Juntos, ein Verein, der Schuhputzer in Bolivien unterstützt.
Zum anderen den Aufbau einer Grundschule in Pangaribuan auf Sumatra zusammen mit den Franziskanerinnen von Reute.
Falls Sie unsere Projekten durch eine größere Spende gegen Spendenbescheinigung unterstützen wollen, können Sie dies tun durch eine Überweisung auf das Konto:
Katholische Gesamtkirchenpflege Weingarten
IBAN: DE94 6505 0110 0086 5026 01
BIC: SOLADES1RVB
KSK Ravensburg, Stichwort „Eine Welt“.
Bitte vergessen Sie Name und Adresse nicht, damit wir Ihnen die Spendenbescheinigung zusenden können.
Hoffnung teilen mit SD St. Theresia Pangaribuan – Indonesien
Eingeladen vom Ausschuss Eine Welt/Mission berichtete uns Sr. Evelyn am außerordentlichen Missionssonntag am 20. Juli 2025 in der Basilika vom Stand des Grundschulprojekts, das wir als Gemeinde ja immer wieder mit Spenden unterstützen. Auch an diesem Tag waren Sie wieder großzügige Unterstützer*innen durch Ihr Kollektenopfer von fast € 700. Vergelt‘s Gott. Nachfolgend nun die Predigt von Sr. Evelyn:
„Ein Ort der Bildung und Begegnung
In dieser Schule lernen derzeit 245 Kinder – katholisch und protestantisch, Seite an Seite. Ihre Verschiedenheit ist kein Hindernis, sondern eine Bereicherung. Jeder Tag beginnt dort mit einem kurzen Gebet, einem Moment der Stille, inmitten des geschäftigen Schulalltags.
Es gibt 12 Klassenräume, ein Raum für Musik, für Kunst, einen kleinen Computerund Wissenschaftslabor – und einen Schulgarten, wo die Kinder mit ihren Händen lernen, pflanzen, pflegen und staunen. Was für uns vielleicht alltäglich wirkt – ein Mittagessen in der Kantine, ein warmer Schulbus – ist dort ein Geschenk, möglich gemacht durch Spenden wie die Ihren.
Lehrer, Schwestern, Helfer – Hände der Hoffnung
Ein starkes Team aus Ordensschwestern und zivilen Lehrkräften trägt das tägliche Leben der Schule. Sie sind nicht nur Lehrerinnen und Lehrer, sondern auch Beschützer, Begleiter, Zuhörer. In dieser Gemeinschaft arbeiten 15 Menschen: Lehrkräfte, Köchinnen, Reinigungskräfte – jeder mit seiner Berufung. Sie geben den Kindern mehr als nur Wissen – sie geben Sicherheit, Struktur und Liebe.
Vom Morgengebet bis zur Nachmittagsbetreuung
Der Tag beginnt früh – die Schule öffnet schon um 7.00 Uhr. Viele Eltern sind Arbeiter oder Bauern; sie bringen ihre Kinder, bevor sie auf die Felder oder Reisfelder gehen. Auch nach dem Unterricht bleiben viele Kinder bis zum Nachmittag, betreut von Lehrpersonen, bis sie abgeholt werden können. Einige Kinder kommen zu Fuß, manche mit dem Fahrrad, andere mit dem Bus. Es sind lange Wege – aber sie führen zu einem Ort, an dem Kinder gesehen werden. Wo sie wachsen. Wo ihre Stimmen zählen.
Herausforderungen und Träume
Die Schule steht nicht ohne Herausforderungen da. Es fehlt ein ausgestatteter Spielplatz. Eine Bibliothek wäre ein Schatz, den sich die Lehrer erträumen. Auch die digitale Ausstattung muss verbessert werden. Aber: sie haben Visionen. Sie wollen den Schulgarten erweitern – ein ökologisches Projekt für die ganze Gemeinde. Und
sie möchten Elternbildungsprogramme starten, um Familien besser einzubeziehen.
Was Ihre Spenden bewirken
Liebe Gemeinde, Ihre Unterstützung hat direkte Auswirkungen:
• Sie ermöglichen Kindern warmes Essen.
• Sie helfen, Lehrmaterialien zu besorgen.
• Sie finanzieren Gehälter für Menschen, die jeden Tag für die Kinder da sind.
• Und Sie sind Teil einer Hoffnung, die über Kontinente hinweg strahlt.
Einladung zur Mitreise der Hoffnung
Der Missionssonntag erinnert uns daran, dass Mission nicht nur bedeutet, das Evangelium zu verkünden – sondern die Liebe Gottes sichtbar zu machen. Ihre Spenden sind wie Samen, die auf fruchtbaren Boden fallen. In den Klassenzimmern, im Garten, in den Herzen der Kinder.
Lasst uns heute beten für diese Schule. Für die Kinder, die dort lernen. Für die Lehrerinnen und Lehrer, die ihr Leben für andere schenken. Und für uns selbst – dass wir nicht müde werden, Gutes zu tun.
„Denn Hoffnung beschämt nicht“ – so steht es im Römerbrief. Die Schule St.
Theresia Pangaribuan ist ein lebendiges Zeugnis davon.
Danke, dass Sie ein Teil davon sind.“
Für den Ausschuss Eine Welt/Mission, Alexander Jürgens
todos santos – Allerheiligen in Bolivien
Für die Verstorbenen gestalten die Angehörigen einen Altar mit Dingen, welche die Person gerne gegessen, getunken oder gemacht hat. Papiergirlanden und Fahnen zieren das Grab.
Lila und schwarz wird für Männer gestaltet, rot und schwarz für Frauen, weiß für Babys, blau für Jungen und rosa für Mädchen. Kinder die für einen Verstorbenenen ein „Vater unser“ beten, bekommen eine gebackene Figur.

„Mein Name ist Jhael, ich bin 26 Jahre alt und komme aus Cochabamba, Bolivien. Zuallererst möchte ich Gott und euch allen dafür danken, dass ihr mir diese großartige Chance gegeben habt. Ich will und werde mein Bestes geben, vor allem beim Erlernen der Sprache. Ich freue mich sehr, hier zu sein. Meine Heimat zu verlassen, war die erste Herausforderung, die ich zu bewältigen hatte, aber dank euch allen, euren guten Wünschen und dem Empfang, den ihr mir bereitet habt, fühle ich mich sehr glücklich. Ich weiß, dass ich hier leben und viele Dinge lernen werde, die mir helfen und mich auf meinem Weg begleiten und mir helfen werden, als Person zu wachsen. Meine besten Wünsche und möge Gott Sie alle immer segnen. Ich danke Ihnen sehr!“